Geschichte

Unsere Geschichte  // Über uns

1905 übernahm Josef Pregetter I in Weiz, Österreich, einen kleinen Gartenbaubetrieb von einer entfernten Verwandten. Neben Palmen, diversen Grünpflanzen sowie Sämereien wurde das Hauptziel auf die Züchtung einer wohlriechenden Cyclame ausgerichtet. Noch in der K&K Monarchie wurde vor allem nach Wien und Budapest verkauft. Josef der I betätigte sich auch als Lokalpolitiker.

1935 übergab er den Betrieb an seinen Sohn Josef II. Sein Ziel war die Weiterzucht der wohlriechenden Cyclame auf 10 Blütenblätter. Bereits vor dem 2. Weltkrieg wurde Cyclamen-Samen in die Europäischen Staaten, nach USA und Kanada verkauft.

1937 wurde der erste größere Posten Orchideen angekauft. Leider musste in den Kriegsjahren die Blumenzucht bis auf ein Minimum eingeschränkt werden, da die Gemüseproduktion vorgeschrieben wurde. Nur einige Pflanzen überlebten diese Zeit. Josef II begann jedoch gleich nach dem Krieg wieder mit der Blumenzucht, natürlich mit den Cyclamen und später mit Nelken. Den Bestand von Orchideen aufzubauen und zu züchten wurde angestrebt.

1956 Die ersten Aussaaten von Orchideen wurden unter den primitivsten Voraussetzungen begonnen und zeigten erste Erfolge.

1964 Bei der Wiener Internationalen Gartenschau wurden die Erfolge erstmals einem internationalen Publikum mit großem Erfolg vorgestellt. In diesem Jahr übernahmen Josef III, der heutige Besitzer von Jardim Orquídea, und sein Bruder Heribert die Gärtnerei. Josef II widmete sich von nun an der Forellenzucht. Die Betriebsgröße wurde auf 2.700 m² Glashäuser ausgebaut. Die Cyclamenzucht aufgegeben und voll auf Orchideen spezialisiert.

1965 Beginn des Klonens bei Orchideen und Aufbau des Exports in die damaligen kommunistischen Staaten Ungarn und Jugoslawien.

1966 Erste Orchideenschau in Weiz vom 26.3. bis zum 24.4., über 40.000 Besucher

1970 Aus- und Umbau des Betriebs auf 3.000 m² Hochglas. In diesen Jahr bekam der Betrieb den großen Staatspreis in Gold. Verkaufsstand am Blumengroßmarkt in Wien.

1971 Durch Hagelunwetter wurden die Kulturen stark in Mitleidenschaft gezogen und es mußten 1.500 m² Gewächshausfläche neu verglast werden.

1972 Automatisierung von Bewässerung, Düngung und Lüftung. Erste Exporte in die Tschechoslowakei.

1973 Vergrößerung auf 6.000 m² Gewächshauser.

1975 Beginn des Exports nach Polen. Neuer Verkaufsstand am Blumengroßmarkt Graz.

1978 Vorstellung des weltweit ersten Paphiopedilum-Meristems und Beginn mit dem Verkauf.

1979 Ausstellungen und Ausbau des Exports in die Schweiz und nach Deutschland.

1981 Der Verkauf der Paphiopedilum-Meristeme wurde sofort gestoppt (extrem viele Mutationen) und der Bestand von Meristemen wurde vernichtet.

1982 Nächster großer Rückschlag durch Sturmschaden. 1.000 m² Gewächshäuser wurden vernichtet.

1984 Errichtung einer Filiale des Blumenfachgeschäftes.

1985 Heribert Pregetter steigt aus der Firma aus.

1988 Zweite Filiale des Blumenfachgeschäftes.

1991 Der Gartenbaubetrieb in Weiz, Österreich wird aufgegeben. (ca. 300.000 l Heizöl pro Jahr) Die drei Blumenfachgeschäfte werden von der Tochter Sabine Pregetter weitergeführt. Josef Pregetter und seine Frau Marianne übersiedeln nach Madeira und gründen JARDIM ORQUÍDEA LDA.

2005 Gedenkfeier zum 100. Jahrestag.

2010 JARDIM ORQUÍDEA LDA. wird die STIFTUNG JOSEF PREGETTER